Wecken Sie Ihren kreativen Tiger: Baustein 5

Traum

5. Träume

Schlafen ist ne feine Erfindung. Wer auch immer dafür Verantwortlich ist, wusste was er da tut. Ich entdecke viele meiner Ideen im Schlaf. Einige fantastische Eingebungen habe mir von meinem Unterbewussten zuschustern lassen, währen mein bewusster Verstand sich eine nächtliche Auszeit genommen hat.

Die Harvard-Psychologin Deirdre Barret führte Studien durch, die eindeutig belegen, dass Träume uns bei der Problemlösung helfen können. Halten Sie Ihre erwünschte Eingebung, die Problemstellung möglichst konkret (das isses wieder, das „K“-Wort) auf einem Stück Papier fest, welches Sie sich im Bett kurz von dem Augenzufallen noch einmal anschauen. Halten Sie Stift und Papier in Armlänge parat, so dass Sie bei einem evtl. nächtlichen Erwachen ohne große Verzögerung etwas aufschreiben können. In diesem Fall notieren Sie schnell Ihre Erinnerungen, Ihren Trauminhalt, bevor diese verblassen.

Träume sind oft unlogisch, so dass es ggf. einiger Interpretationsarbeit bedarf, bevor Sie die Botschaft an sich durchschauen. So kann es sein, dass z.B. der im Traum aufgetauchte „verrückte Clown“, der Ihr Fahrrad verspeisen wollte, Ihren größten Kunden repräsentiert, den Sie bisher einfach in Ihrer Problemlösungssuche übersehen haben. Dann beginnt Ihr bewusster Verstand diese losen Wissensfäden zu einer manchmal unglaublich genialen Lösungsmöglichkeit zu verweben, auf die Sie im wachen Zustand alleine niemals gekommen wären.

Ich will Sie ermutigen diese vielleicht seltsam erscheinenden Methoden wirklich auszuprobieren, sie anzuwenden. Regelmäßig. Lassen Sie sich auf dieses kleine Trainingsprogramm ein und lassen Sie sich verblüffen.

Und wenn es einmal nicht sofort den gewünschten Erfolg haben sollte (was ich nicht glaube, da ich in meinem täglichen Job als Trainer und Coach immer wieder die entsprechenden Erfolgsgeschichten ernten darf), dann bleiben Sie einfach dran und lassen Sie nicht sofort wieder locker.

Es wird den gewünschten Erfolg mit sich bringen.

Seien Sie ausdauernd.

Photo von muecke36 - http://www.flickr.com/photos/muecke36/

Erreichen Sie Ihre Ziele, indem Sie den Mund halten

Pssst

Diese Idee wurde durch Derek Sivers, einem professionellen Musiker und Internetunternehmer, in seiner Präsentation auf der TED-Konferenz populär. Er erklärt dort, das zahlreiche psychologische Studien gezeigt haben, dass, wenn Sie jemandem Ihr Ziel verraten, Sie anschließend wahrscheinlich weniger von den notwendigen Dingen tun werden, um dieses Ziel zu realisieren.

Dies liegt daran, dass Ihr Gehirn das Gedachte und Gesprochene zu einem gewissen Teil bereits für die Wahrheit hält und annimmt, Sie hätten diesen Teil bereits schon zu diesem gewissen Teil gemeistert.
Das heißt, dass die Befriedigung es schon (wenn auch nur in Ihrer Vorstellung) getan zu haben, den Druck aus dem „Handlungskessel“ nimmt.

Hinzu kommt, dass die wahrscheinlich stattfindende soziale Anerkennung durch die Beschreibung Ihrer künftigen Taten zu Zielerreichung, in ihrem Gehirn das Gefühl der Befriedigung verstärkt. Bei adäquater Reaktion Ihres Publikums (und da reicht schon ein wohlwollendes Kopfnicken) erschafft Ihr Gehirn im Moment des Erzählens dieses Gefühl der Zufriedenheit, welche Ihre Motivation mindert, all jenes mit vollem Einsatz zu tun, was es tatsächlich braucht, um das Ziel zu erreichen. Es klingt irgendwie verdreht, aber auch wenn Ihr bewusster Verstand dieser Beschreibung hier widersprechen mag, so sind die unterbewussten Vorgänge messbar und nicht von der Hand zu weisen.

Behalten Sie also Ihre Ziele für sich, auch wenn es in Ihnen brodelt, sich mit anderen darüber auszutauschen. Nutzen Sie diesen inneren „Vulkan“ und investieren Sie die Kraft in die notwendigen Handlungen zur Zielerreichung.
All das wird Sie nur noch mehr anspornen und härter arbeiten lassen.

Photo von carabendon - http://www.flickr.com/photos/carabendon/