Wachstum im Angesicht des Todes 3/5
Viele Menschen unterdrücken ihre Gefühle, um den „Frieden“ mit den anderen zu erhalten. Es ist die Sorge um die Reaktionen der anderen, die Angst vor einer Ausgrenzung aus dem gewohnten sozialen Umfeld, wenn sie sich offenbaren und ggf. mit ihren Gefühlen und Bedürfnissen nicht der „Norm“ entsprechen.
Als Folge führen sie eine, wie sie selbst es nennen, mittelmäßige Existenz und werden dadurch nicht wirklich die maximale Persönlichkeit, die sie hätten werden können. Im Gegenteil. Viele entwickeln Krankheiten, die ihre Ursache auch in der eigenen Unzufriedenheit und tief verwurzelten Bitterkeit haben.
Eines ist klar: Wenn wir anfangen offener mit unseren Wünschen, Erwartungen und Bedürfnissen umzugehen, so stoßen wir vielleicht einigen Menschen vor den Kopf. Doch zugleich treten wir in einen klärenden Dialog mit uns selbst und erleben unsere Umwelt im Umgang mit unserem wahren Ich. Und diese Erkenntnisse sind vielleicht die Grundlage für einige Entscheidungen, die längst überfällig sein könnten.
Original-Photo von kevin dooley - http://www.flickr.com/photos/pagedooley/